Unter dem Titel „Worte gegen das Vergessen, Klänge gegen das Verstummen“ treffen Texte aus der Zeit des Nationalsozialismus, aus dem Exil und der Nachkriegszeit auf aktuelle Stimmen, die sich mit Krieg, gesellschaftlicher Verunsicherung und dem Erstarken rechter Positionen auseinandersetzen. Gelesen werden unter anderem Werke von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Paul Celan, begleitet von assoziativer Musik.
Die Texte liest Caroline Lewkowitz vom Erich-Zeigner-Haus-Verein, musikalisch begleitet wird der Abend von Adam Markowski an der Violine. So entsteht ein Zusammenspiel aus Erinnerung, Widerstand und Gegenwart, das zum Nachdenken anregen soll.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung Erinnerung heute hat – und wie Kunst dazu beitragen kann, gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar zu machen. Die Veranstaltung blickt zurück, ohne in der Vergangenheit zu verharren: Sie fragt, welche Verantwortung sich aus den Erfahrungen vergangener Generationen für heute ableiten lässt.
Der Eintritt ist frei.