Fit für Herbst und Winter
Gartenprofi Detlef Steves gibt drei TippS für die Gartenarbeit

Gartenexperte Detlef Steves gibt Tipps für die letzte große Arbeitsphase im Garten. Foto: Positec GmbH
Der Herbst ist die letzte große Arbeitsphase im Garten, bevor auch für Sträucher, Blumen und Rasen die Winterruhe beginnt.

Äste zurückschneiden, Laub entfernen, Beete vorbereiten: Wer jetzt richtig loslegt, spart sich im kommenden Frühjahr richtig viel Mühe. Detlef Steves, TV-Star und Gartenexperte, teilt daher drei Tipps, damit alle Gartenarbeiten noch rechtzeitig vor dem Winter gelingen. Ein Highlight für alle Gartenliebhaber und DIY-Fans: Passend zur Herbstsaison bietet Worx vom 1. bis 31. Oktober ein praktisches Bundle mit sechs Akku-Gartengeräten an.

Ab Oktober ist die Vegetationsperiode weitgehend abgeschlossen und der Rückschnitt von Hecken ist bedenkenlos möglich. Nun ist der perfekte Zeitpunkt, um Äste zu kürzen, Hecken noch einmal in Form zu schneiden und Totholz zu entfernen.

Für Formschnitte von Hecken und Sträuchern reicht in der Regel eine scharfe Heckenschere oder eine handliche Gartenschere. Ganz besonders komfortabel sind akkubetriebene Gartengeräte, die nicht nur effektiv und leise arbeiten, sondern auch noch leicht zu handhaben sind. Gerade die stärkeren Äste – etwa bei der Totholzentfernung an Ziergehölzen – lassen sich so mit einer Astsäge oder einer Kettensäge sauber und kraftsparend abtrennen. Ein einheitliches Akku-System ermöglicht zudem einen schnellen und unkomplizierten Wechsel zwischen den unterschiedlichen Werkzeugen.

Extratipp: Lockere, morsche oder gefährlich überhängende Äste sollten jetzt konsequent entfernt werden, damit sie bei Stürmen oder unter einer schweren Schneelast keinen Schaden anrichten.Beete aufräumen und Boden vorbereiten

Nach dem groben Rückschnitt heißt es nun: Feine Nacharbeiten vornehmen, die abgestorbenen Pflanzenteile aus den Beeten ­räumen, Rasenkanten nachschneiden und die Zwiebeln für die Frühjahrssaison ­setzen. Diese kleinteiligen Arbeiten lassen sich derzeit sehr gut über mehrere Tage oder auch Wochen ver­teilen.

Eine kompakte Astschere erleichtert präzise Schnitte an Stauden und kleineren Gehölzen: Sie lässt sich ­einhändig bedienen und ­erreicht auch schwer zugängliche Stellen, ohne die umliegenden Pflanzen zu beschädigen. Eine Gras- und Strauchschere eignet sich am besten, um Rasenkanten zu trimmen und Sträucher in die richtige Form zu bringen.

Extratipp: Rindenmulch in Beeten und um empfindliche Gehölze herum dient als zusätzliche Isolierschicht gegen Frost.

Profis entfernen regelmäßig Blätter auf der Rasenfläche, da nasses Laub dem Gras schadet: Es blockiert Licht und Luft, fördert Schimmel und kann die Grasnarbe dauerhaft schädigen.

Ein leiser Akku-Laub­bläser ist deutlich schneller als Harken und schont ­sowohl den eigenen Rücken als auch noch die Umgebung. Auch Abflüsse und Wege sollten frei bleiben, damit nichts verstopft und niemand ausrutscht.

Besonders praktisch: ­Gartenabfälle können sich über den Winter auf dem Kompost zu wertvollem ­Humus zersetzen und im Frühjahr als natürlicher Dünger dienen. Ein Laubhaufen in einer Gartenecke ist ein überaus willkom­mener Unterschlupf für Igel und Nützlinge.

Extratipp: Akkus von Gartengeräten kühl, aber frostfrei aufbewahren und nie vollständig entladen oder geladen ­einlagern.DPA
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