Rollstuhlrampe für die Bühnein der Kirche
Neue Aluminiumrampe macht Klosterkirche bei Veranstaltungen barrierefrei zugänglich

Grimma. Wer im Rollstuhl sitzt, musste bei Veranstaltungen in der Grimmaer Klosterkirche bislang oft improvisieren, um auf die Bühne zu kommen – geholfen wurde meist mit Muskelkraft. Damit ist jetzt Schluss: Die Stadt Grimma hat eine eigene Rollstuhlrampe angeschafft.

Die Wahl fiel auf das System „Roll-A Ramp“, eine US-amerikanische Erfindung, die von einem Kölner Betrieb vertrieben und in Deutschland beziehungsweise Europa gefertigt wird. Der Clou: Die Aluminiummodule lassen sich flexibel verlängern oder verkürzen und passen sich so unterschiedlichen Bühnenhöhen an. Mit Handlauf ist die Rampe knapp 90 Zentimeter breit, kann auf bis zu 6,50 Meter ausgezogen werden und trägt bis zu 400 Kilogramm. Sie ist wetterfest und lässt sich platzsparend verstauen.

Möglich wurde die Anschaffung durch einen Zuwendungsbescheid des Landratsamtes Leipzig im Rahmen des Programms „Barrierefreies Bauen – Lieblingsplätze für alle“. Oberbürgermeister Tino Kießig zeigt sich erfreut: „Wir freuen uns sehr, damit einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit im öffentlichen Raum gegangen zu sein.“ Premiere feiert die Rampe beim Inklusionsfest am 26. September in der Klosterkirche Grimma, wo sie offiziell eingeweiht wird

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