Frisch und mutig eröffneten die Grimmaerinnen den ersten Satz und setzten sich zunächst ab. Erst zur Satzmitte fanden die Gäste von der Ostsee ihren Rhythmus in der engen Halle und glichen aus. Doch Grimma behielt die Nerven und brachte den ersten Satz mit 25:23 nach Hause. Im zweiten Durchgang drehte sich das Bild: Stralsund übernahm früh die Führung und ließ nichts mehr anbrennen – Satzgewinn mit 25:18. Hochspannung bot dann der dritte Satz. Die Wildcats zogen zunächst deutlich davon und führten mit 19:9. Als schon niemand mehr an eine Wende glaubte, kämpfte sich Grimma zurück, wehrte sogar zwei Satzbälle ab – musste sich am Ende aber knapp mit 24:26 geschlagen geben. Der vierte Satz ging klar an die Gäste: Körperlich wie mental überlegen, ließen die Stralsunderinnen dem Team von Coach Munari beim 25:13 keine Chance mehr.
Zu den wertvollsten Spielerinnen der Partie wurden Moara Santos (Stralsund) und Sophie Dreblow (Grimma) gewählt. Bis zum 3. Oktober bleibt dem Grimmaer Trainerteam nun Zeit, das neu zusammengestellte Team einzuspielen – dann steht mit dem Derby in Markkleeberg das erste Auswärtsspiel der Saison an. und J. Beulich