Grimma macht sich bereit fürs schnelle Internet
Glasfaserausbau geht in die nächste Phase – erste Anschlüsse werden 2027 freigeschaltet

Grimma. Der Glasfaserausbau in Grimma nimmt Fahrt auf: Die bereits fertiggestellten Netzbereiche werden bis Ende dieses Jahres schrittweise an Vodafone übergeben. „Bis Ende dieses Jahres werden die ausgebauten Netz-Cluster zusammen mit der zugehörigen Dokumentation schrittweise an Vodafone übergeben“, erklärt Jörg Böttger, Leiter des Eigenbetriebes Breitband.

Bevor die neuen Anschlüsse tatsächlich genutzt werden können, muss zunächst „Licht ins Netz kommen“ – das Glasfasernetz wird also technisch aktiviert und in Betrieb genommen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Im Laufe des Jahres 2027 sollen die Anschlüsse dann Gebiet für Gebiet freigeschaltet werden. Wann genau ein einzelner Hausanschluss aktiviert wird, hängt unter anderem davon ab, ob ein Wechsel des bisherigen Anbieters notwendig ist. Vodafone will Eigentümer und Bewohner rechtzeitig kontaktieren, um Hausinstallation und Aktivierungstermin abzustimmen.

Derzeit führt das beauftragte Bauunternehmen Umwelt2000 gemeinsam mit seinem Subunternehmen NCF Technic Messarbeiten in den Gebäuden durch, um die technischen Voraussetzungen zu prüfen.

Zur Installation gibt es einige wichtige Hinweise: Die Glasfaser wird standardmäßig auf Putz verlegt, eine Unterputzverlegung ist bei vorhandenen Leerrohren möglich. Bis zu 20 Meter zwischen Hausübergabepunkt und Anschlussdose sind Teil des kostenlosen Installationspakets – bei längeren Strecken werden mögliche Mehrkosten vor Ort mit dem Techniker geklärt. Wer erst nach Ende der Vorvermarktungsphase einen Vertrag abschließt, muss für das Installationspaket eine einmalige Gebühr zahlen .

www.grimma.de/glasfaser

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