Grabplatten kehren zurück nach Hohnstädt
Dank vieler Spenden erstrahlen historische Grabsteine wieder

Das Ensemble Nobiles spielt am Sonnabend in Hohnstädt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy. Foto. privat
Grimma/Hohnstädt. In Hohnstädt wird am Sonnabend, 29. August, ein besonderes Stück Ortsgeschichte gefeiert: Die restaurierten Grabplatten des ehemaligen Land- und Rittergutsbesitzers Dr. Theodor Alexander Platzmann und seiner Frau Marianne kehren auf den Friedhof zurück. Möglich wurde die Restaurierung durch zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung.

Um 15.30 Uhr hält der stellvertretende Oberbürgermeister Marco Neumann ein Grußwort zur feierlichen Übergabe. Das Ortschronistenteam Hohnstädt würdigt den Moment zusätzlich mit einem Konzert in der Kirche Hohnstädt, das zeitgleich beginnt. Musikalisch gestaltet wird die Weihe vom „Ensemble Nobiles“, das unter anderem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy spielt – nicht ohne Grund: Dr. Theodor Alexander Platzmann war 23 Jahre lang selbst Mitglied der „Liedertafel zu Leipzig“ und pflegte von 1835 bis 1841 enge persönliche Kontakte zu deren Ehrenmitglied Mendelssohn Bartholdy.

Dr. Petra Eisermann von den Hohnstädter Ortschronisten wird in Wort und Bild über das Restaurierungsprojekt berichten. Als besonderes Highlight erklingt zudem das Hohnstädt-Lied „Mein schönes Hohnstädt lieb ich sehr“ von Franz Hugo Müller in seiner Originalfassung.

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