Dass diese ungewöhnliche Verbindung nun erstmals öffentlich sichtbar wird, dafür sorgt das Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen. Am Samstag, 1. August, eröffnet dort um 18 Uhr die Sonderausstellung „Zwischen hübschen Streifen“.
Kurator Dr. Jürgen Nitsche hat dafür jahrelang verstreute Materialien zusammengetragen und in ihren kulturhistorischen Rahmen gesetzt. Das Ergebnis ist mehr als eine Werkschau: Die Ausstellung erzählt von jüdischem Unternehmertum in Sachsen, von Werbung als literarischer Spielwiese – und von einem Dichter, der Grenzen nie besonders ernst nahm. Die Schau ist Teil von „Tacheles 2026“, dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.,
Sie ist bis zum 20. Dezember jeweils donnerstags, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.