Neue Straße, neue Leitungen
Nach zwei Jahren Bauzeit istdie Goethestraße in Grimma wieder frei

Die Goethestraße in Grimma-West war eine seit Jahren sanierungsbedürftige Straße. So sahen die Bauarbeiten im Vorjahr aus. Foto. Thomas Kube
Grimma. Zwei Jahre Baustelle, Umleitungen und Geduld – jetzt ist es geschafft: Die Goethestraße in Grimma ist wieder vollständig befahrbar.

Am Mittwoch gaben Oberbürgermeister Tino Kießig und weitere Projektbeteiligte die Straße offiziell für den Verkehr frei. Doch das Ergebnis ist mehr als nur frischer Asphalt.

Die Stadt Grimma hat die ­Goethestraße gemeinsam mit den Kommunalen Wasserwerken Grimma-Geithain (KWW) und Mitnetz Strom von Grund auf ­saniert. Unter der Fahrbahn wurden rund 500 Meter Trinkwasserleitungen und etwa 1000 Meter Mischwasserkanal erneuert. Auch Hausanschlüsse, Stromleitungen und weitere Versorgungsmedien sind auf dem neuesten Stand.

An der Oberfläche zeigen sich ebenfalls deutliche Verbesserungen: Neue Gehwege aus einheitlichem Betonpflaster, moderne Bushaltestellen mit Hochborden sowie Blindenleitplatten für sehbehinderte Menschen prägen künftig das Straßenbild. Weil die Straße zu schmal für eigene Radstreifen ist, gilt nun Tempo 30 – für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Rund 2,2 Millionen Euro wurden insgesamt investiert. Den Löwenanteil beim Straßenbau übernahm der Freistaat Sachsen mit einer Förderung von 75 Prozent aus dem Kommunalen Straßenbaubudget. Die Stadt Grimma steuerte rund 540 000 Euro Eigenmittel bei, die KWW investierten zusätzlich rund 750 000 Euro in die Infrastruktur unter der Erde.

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