Wo der Himmelzum Bild wird
Künstlerin Kristina Bahr zeigt ihre Neue Werksserie„Zwischenhimmel“ in der Denkmalschmiede Höfgen

Höfgen. Seit 1. Mai kann in der Denkmalschmiede Höfgen eine neue Ausstellung besichtigt werden. Kristina Bahr, deren Handschrift seit vielen Jahren das Erscheinungsbild der kulturellen Angebote des Ortes prägt, zeigt erstmals ihre großformatige Malerei.

Kristina Bahr wurde 1967 in Stollberg im Erzgebirge geboren. Nach einer Buchbinderlehre in Leipzig studierte sie 1988 bis 1994 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Illustration, Typografie und Grafikdesign, sowie ein Semester am Nova Scotia College of Art and Design in Halifax, Kanada. Seit 2007 unternimmt sie regelmäßig Malreisen nach Frankreich. Diese kontinuierliche Auseinandersetzung mit Landschaft und Licht prägt ihre künstlerische Arbeit, bei der sie sich zunächst auf Aquarell und Zeichnung fokussierte.

2024 bezog Kristina Bahr ein eigenes Atelier in Kaditzsch, was ihr die Arbeit mit größeren Formaten und Ölfarben ermöglichte. Die aktuelle Ausstellung in der Studiogalerie Kaditzsch zeigt Arbeiten aus dieser jüngsten Werkphase, in der das tägliche Erleben der Landschaft vor Ort einen Ausdruck findet. Kristina Bahr lebt seit 1994 in Kaditzsch und arbeitet in der Denkmalschmiede Höfgen als Grafikdesignerin und Kultur- und Eventmanagerin.

Seit 2020 ist sie Vorstandsmitglied im Förderverein der Rathausgalerie Grimma. „Jeden Tag Himmel und Licht geschenkt, dazu eine Landschaft, die mich fasziniert: weder lieblich noch spektakulär, aber voller Überraschungen. Es war für mich überfällig, das Muldental zu malen.“ Kristina Bahr. Am Sonntag, 12. Juli, lädt sie ab 16 Uhr zur Midissage ihrer Ausstellung ein.

Die Ausstellung ist bis 30. November in der Denkschmiede zu sehen. Weitere Informationen zur Künstlerin: kristinabahr.com

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