Fast ein Drittel der sächsischen Väter geht in Elternzeit
Sachsens Väter übernehmen verstärkt die Kinderbetreuung. Foto: Monika Skolimowska
Kamenz.
In Sachsen werden etwas mehr als 30 Prozent des Elterngeldes von Vätern bezogen. Damit sei dort 2025 der bundesweit höchste Väteranteil beim Elterngeld verzeichnet worden, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Kamenz mit. Bundesweit habe der Anteil der Männer bei 25,9 Prozent, 2024 bei 25,8 gelegen. In Sachsen waren es 2024 noch 29,6 Prozent.Das niedrigste Ergebnis im Ländervergleich wies den Angaben zufolge 2025 das Saarland mit 21 Prozent Männeranteil beim Elterngeld auf. Mütter und Väter, die Elterngeld beziehen, betreuen das Kind eine Zeit lang selbst oder reduzieren dafür ihre Arbeitszeit. Oft nutzen Männer die sogenannten Partnermonate, um sich aktiv um den Nachwuchs zu kümmern.Regional für Sachsen betrachtet sei 2025 im Vogtlandkreis mit 26,2 Prozent der niedrigste Anteil von Vätern in Elternzeit registriert worden, hieß es. Den sächsischen Höchstwert erzielte dagegen die Stadt Dresden, wo mit 33 Prozent ein Drittel der Elterngeldbeziehenden Väter waren. und e
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