Die 100 Schkortitzerinnen und Schkortitzer sind sehr gesellig. Ob beim Dorffest mit Feuer, Musik und Hüpfburg, beim Pyramide-Anschieben in der Adventszeit und beim Weihnachtssingen kommt man gern zusammen. Aus diesem Zusammenhalt ist entstanden, dass die Einwohner jährlich im Herbst gemeinsam auf Wanderschaft gehen. Diese Gemeinschaft besteht schon seit vielen Jahren und wird rege bei Laune gehalten. Vor allem die Feuerwehr hat seit vielen Jahren einen großen Anteil am Dorfleben.
Der Rundweiler tauchte 1276 zum ersten Mal in einer Urkunde mit dem Namen Scurtitz auf. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Besitz des Zisterzienserinnen-Kloster Nimbschen. Jahre nach der Reformation griff Johann Friedrich von Sachsen ein und verpachtete das ehemalige Klostergut. Von da an wurde Schkortitz Teil des Schulamtes Grimma, das die einstige Fürstenschule finanzierte.
Im 19. Jahrhundert gehörte Schkortitz zur Gerichtsbarkeit von Grimma. Seit 1973 ist das Dorf ein Ortsteil von Höfgen, kirchlich übrigens schon immer. 1994 erfolgte die Eingliederung nach Grimma.