Tribüne in Leisnig nimmt Gestalt an
Eines der größten Bau- und Sanierungsprojekte der Stadt schreitet voran. Was im Kultur- und Sportzentrum noch erledigt werden muss.

Die neue Tribüne in der Schuricht-Sportstätte in Leisnig steht. Die Balken fürs Dach des Tribünengebäudes sind montiert. Foto: Sven Bartsch
Leisnig. Es geht sichtbar vorwärts mit dem Tribünenbau in der Schuricht-Sportstätte in Leisnig. „Tagtäglich gibt es dort Bewegung. In der vergangenen Woche kamen die Balken für die Tribüne. In Kürze können die Dachdeckerarbeiten beginnen.“ So umreißt Leisnigs Bürgermeister Carsten Graf (parteilos) den Baufortschritt an dem Sportkomplex. Die Investitionen sollen diesen für die Zukunft um einiges aufwerten.

In diesem Jahr soll die Tribüne zu einem großen Teil fertig werden. Der unmittelbar an die Tribüne angrenzende Rasenplatz braucht ebenfalls noch umfangreiche Zuwendung. „Sobald das Gerüst der Dachdecker abgebaut ist, geht es an dem neuen Fußballplatz weiter“, so Graf. Die Drainage für die Entwässerung des Platzes ist schon länger fertig. Jetzt brauchen also die Rasenplatzbauer die nötige Freiheit, um ihre nächsten Arbeiten anschließen zu können. Jetzt soll der Rasen gut anwachsen. Voraussetzung dafür ist, dass das Wetter hält. „Vielleicht sehen wir im Herbst sogar schon die ersten grünen Spitzen.“

Auf das erste Punktspiel auf dem neuen Platz müssen die Fußballer vom VfB Leisnig also noch etliche Monate warten. Obwohl die Umgestaltung des Sportkomplexes an der Chemnitz Straße bereits seit Jahren läuft, können sie trotzdem in ihre heimische Spielstätte einladen, denn der neue Kunstrasenplatz ist schon seit einiger Zeit nutzbar. In dieser Hinsicht drängt die Zeit jedenfalls nicht.

Mindestens ein halbes Jahr sei noch abzuwarten, bevor dann auch der neue Platz an der Tribüne bespielbar ist. Ohne jetzt schon direkt damit zu planen, hat Graf den Wunsch, dass beim nächsten DMI-Cup im Sommer der neue Rasenplatz eingeweiht werden kann. „Der DMI-Cup wäre zumindest ein sehr schöner Anlass für die feierliche Freigabe, nicht allein für die Fußballer, sondern für alle, die zu diesem Fest dann in der Sportstätte willkommen sind.“

Trotzdem sollen in diesem Jahr die meisten Arbeiten erledigt und vor allem die Fördermittel dafür abgerechnet sein. Insgesamt fließen in das Vorhaben der Umgestaltung des Sport- und Kulturkomplexes an der Chemnitzer Straße 2,6 Millionen Euro. Etwa eine Million davon ist bereits in den neuen Kunstrasenplatz geflossen. Mehr als anderthalb Millionen Euro sind also noch zu verbauen innerhalb des Gesamtprojektes, welches sich in mehrere Einzelmaßnahmen aufsplittet. Nicht allein die Sportler des VfB Leisnig als einem der mitgliederstärksten Vereine der Stadt haben etwas von dem Projekt. Es wird in großem Umfang aus Mitteln des Bundes gefördert.

Auch die Tennisplätze wurden im Rahmen dieser Maßnahme saniert und mit einer Ablaufrinne für Oberflächenwasser ausgestattet. Neben der Drainage bekamen die Plätze neuen Sand und eine Beleuchtung.

Verglichen mit der ursprünglich um einiges größer gedachten Version des Projektes mussten sich die Leisniger Stadtväter im Laufe der Jahre auf eine kleinere Variante verständigen und die Pläne anpassen an das, was gegenwärtig umsetzbar ist.und steffi robak
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