Der Abschnitt soll im Frühjahr 2028 fertiggestellt sein und kostet rund 6,25 Millionen Euro. Die Staupitzstraße entlang des Flusses soll während der gesamten Bauzeit gesperrt sein. Zudem werde für den Mulderadweg eine Umleitung eingerichtet. Errichtet werde eine Stahlbetonwand, die auf Bohrpfählen gegründet und mit Natursteinen verblendet wird. Dafür seien Erdbauarbeiten, Spezialtiefbauarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonarbeiten notwendig. In den zurückliegenden Monaten waren durch die Medienträger bereits Leitungen aus dem Baubereich verlegt worden. Das Schließen der Staupitzstraße erfolgte wegen der nun anstehenden Arbeiten nur provisorisch.
Die Baustraße für den neuen Abschnitt verläuft laut LTV im Flussbett der Freiberger Mulde. Bei größeren Abflüssen oder Hochwasser sollen die Wassermengen durch das Verteilerwehr über die Flutmulde abgeleitet werden.
Geplant sind bis 2028 zudem Hochwasserschutzanlagen an den Färberhäusern und an den Klostergärten. Dafür investieren Freistaat Sachsen, Bund und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt rund 95 Millionen Euro. Olaf Büchel