Ausbildung im Handwerk als Chance für Karriere.
Nach der Lehre kann es vielfach weitergehen

Die Schulzeit ist vorbei, und das ist der Moment, in das Berufsleben zu starten. Doch was schwebt einem jungen Menschen vor? Eine inzwischen nicht nur etablierte, sondern vor allem hochinteressante Möglichkeit ist die duale Berufsausbildung im Handwerk. Denn das Handwerk bietet deutlich mehr als Hämmern und Sägen.

Aus mehr als 130 verschiedenen Berufen kann man im Handwerk wählen. Da bleibt viel Platz für Interessen. Wer sich für eine solche Ausbildung entscheidet, lernt in den kommenden drei bis dreieinhalb Jahren, was einen Beruf ausmacht. Azubis werden mit dem nötigen Wissen versorgt, lernen, wie man Aufgaben bewältigt, eigenständig arbeitet und Probleme löst. Und man wird Teil eines Teams.

Nach der dualen Ausbildung viele weitere Möglichkeiten, denn die Lehre war erst der Anfang. Der nächste Schritt wäre, die Bachelorebene zu erreichen, mit dem Meisterbrief. Das ist wie ein Gütesiegel, das zeigt, dass man sich weiterentwickelt hat, den Beruf noch besser kennt und nun auch Verantwortung tragen darf. Als Meister kann man selbst Auszubildende anlernen, einen eigenen Betrieb gründen oder einen Betrieb übernehmen. Mit Mitte 20 Chef sein? Im Handwerk ist das möglich.

Und auch nach dem Meister muss noch nicht Schluss sein. Erreichbar ist die Masterebene mit der Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt (HwO). Hier taucht man noch mehr in die Geschicke von Geschäftsführern und Inhabern ein. So kann man zum Beispiel eine leitende Position im Betrieb übernehmen.

Das Handwerk entwickelt, bildet, schafft und vor allem: Es wird auch in Zukunft nicht wegzudenken sein. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass aktuell mehr als 440 Lehrstellen frei sind.

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