Der Prototyp ist fertig. In diesem Jahr ist es kein einzelnes dominierendes Motiv. Stattdessen sind mehrere Einzelmotive abgebildet, welche das Altstadtfest bestimmen beziehungsweise Bauwerke, zwischen denen sich alle Ereignisse und eben auch die Handwerkerstraße abspielen.
Abgebildet sind der Bergfried der Burg Mildenstein sowie der Kirchturm von St. Matthäi, dazu symbolisch ein Stadttor. Der Riesenstiefel, der dieses Jahr ebenfalls 30 Jahre alt wird, ist zu sehen sowie ein Soldat der Stadtwache.
„Die Leisniger werden erneut ein breit gefächertes Programm auf die Beine stellen, wobei Akteure vieler Gruppen ihren Betrag leisten. Manches Besondere wird dabei sein, weil sich viele Ereignisse mit einem Jubiläum verbinden, die das Altstadtfest in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich geprägt haben“, erläutert Reichel die Überlegungen zu der Motivwahl.
Er will nicht zu viel verraten. Aber: Beim Theaterstück vom Carnevalsclub werde tief in die Nachlasskiste gegriffen und es kommt ein Stück auf die Bühne, in dem das Schuhmacherhandwerk eine Rolle spielt. Jörn Hänsel ist wieder mit am Start und verpasst dem schon länger existierenden Stück einen frischen Schliff. Das Sammeln der Requisiten habe bereits begonnen.
Neu ist, dass die Medaillen des ersten Sportfestes des Heimatvereins, das im Juni stattfand, am Altstadtfestsonntag an die besten Sportler vergeben werden. Die Medaillen gibt es jeweils für die drei Besten der Disziplinen. Sie werden am Vortag auf dem Burglehn sozusagen frisch gepresst. Auch dafür sind die Motive beim Gravierbetrieb in Auftrag gegeben für die Fertigung der Klischees.
Die Altstadtfestmedaille wird limitiert in einer Auflage von 100 Stück herausgebracht. Wer ein Exemplar bestellen möchte, meldet sich beim Gästeamt an der Kirchstraße 15.