Dr. Martin Clausner eröffnet in der Großen Kreisstadt die erste und im Altkreis bislang einzige Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Für den 39-Jährigen, der aus Döbeln stammt, ist diese Praxisneugründung der Start in die Selbstständigkei
Bereits vor sechs Jahren ist Martin Clausner mit seiner Familie aus Leipzig zurück in seine Heimatstadt gezogen. Beruflich pendelt er bis heute. Nach dem Abitur, seinem Zivildienst in einer integrativen Kindertagesstätte in Leipzig-Grünau und einem Pflegepraktikum in der Universitätsklinik Leipzig hat Martin Clausner fünf Jahre lang Zahnmedizin in Greifswald studiert. Als „normaler“ Zahnarzt zu arbeiten, war schon damals nicht sein Plan. „Mich hat immer die Chirurgie interessiert“, sagt der Döbelner, der aus einer Zahnmediziner-Familie stammt. 17 Jahre Ausbildung hat er heute hinter sich. 2013 ist Martin Clausner von Greifswald nach Leipzig gezogen, um dort seine zweite wissenschaftliche Ausbildung zu beginnen und Humanmedizin zu studieren. Unter anderem an der Universitätsklinik in Leipzig arbeitete er währenddessen zunächst als Zahnarzt, später als angestellter Assistenzarzt in der Abteilung Mund-/Kiefer- und Gesichtschirurgie, bevor er 2022 die Fachzahnarztprüfung in Oralchirurgie ablegen konnte. „Ich wollte eigentlich am Universitätsklinikum in Leipzig bleiben“, erzählt Martin Clausner. Auch familiäre Gründe spielten letztlich bei der Entscheidung für einen Job in der Niederlassung am Klinikum Chemnitz eine Rolle. Wirklich geregelte Arbeitszeiten hat der Zweifachvater seit dem Wechsel in eine kieferchirurgische Praxis in Grimma und Leipzig. Dort behandelt er jede Woche auch zahlreiche Patienten aus Döbeln und Umgebung. Das Pendeln hat für Martin Clausner – und für viele Patienten – bald ein Ende.und M. Engelmann-bunk