Kleine Kinder können Gefahren oft nicht richtig einschätzen. Bei Rauch oder Feuer laufen sie nicht automatisch aus dem Zimmer, sondern verstecken sich aus Angst häufig unter dem Bett. Erst ab etwa fünf Jahren können Kinder eine Gefahrensituation angemessen bewerten. Eltern sollten deshalb nicht darauf vertrauen, dass ihr Kind im Brandfall selbstständig reagiert. Entscheidend ist, dass Erwachsene möglichst früh gewarnt werden. Rauchmelder bieten dafür beste Voraussetzungen. In Deutschland sind sie in allen 16 Bundesländern Pflicht, mindestens in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen. Ihre Schutzwirkung hängt wesentlich davon ab, ob der Alarm dort gehört wird, wo sich die Eltern aufhalten. Durch zwei geschlossene Türen ist ein Rauchmelder allerdings nur noch so laut zu hören, wie ein leise spielendes Radio.
Die Experten vom Rauchmelder-Hersteller Ei Electronics empfehlen für ein zusätzliches Plus an Sicherheit funkvernetzte Rauchmelder. Diese arbeiten nach dem Prinzip „Einer für alle, alle für einen“: Löst ein Gerät Alarm aus, geben alle vernetzten Melder im Haus oder in der Wohnung das Warnsignal weiter. So werden Eltern nicht erst alarmiert, wenn der Rauch einen Melder in ihrer Nähe erreicht. Dieser Zeitvorsprung kann entscheidend sein. Damit Rauchmelder verlässlich funktionieren, sollten Familien die Geräte regelmäßig überprüfen. Einmal jährlich empfiehlt sich ein Funktionstest per Testknopf. Auch das angegebene Austauschdatum sollte unbedingt kontrolliert werden. Sinnvoll ist zudem, Kinder behutsam mit dem Signalton vertraut zu machen.
Brandschutz im Kinderzimmer beginnt nicht erst im Ernstfall, sondern mit einfachen Routinen: Elektrogeräte bewusst nutzen, Steckdosen nicht überlasten, Rauchmelder richtig platzieren und regelmäßig testen. Wer zudem auf funkvernetzte Geräte setzt, gewinnt bei einem Brand genau das, was am wichtigsten ist: Zeit für die Rettung. und akzMehr Infos:
www.rauchmelder-sind-pflicht.de