„Dieses Projekt ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, weil hier ganz unterschiedliche Menschen und Institutionen gemeinsam an Erinnerungskultur arbeiten. Besonders wertvoll ist dabei auch die Unterstützung von Sandra und Hella Rottenberg. Die Recherchen aus ihrem Buch über ihren Großvater Isay Rottenberg bilden die Grundlage für das Theaterstück“, erklärt Stephan Conrad von der AG Geschichte des Treibhaus e. V.
Die Inszenierung wurde gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelt. In einem offenen und kreativen Prozess gestalteten sie Spiel, Bühnenbild und Kostüme selbst. Grundlage des Projekts sind historische Recherchen, persönliche Familiengeschichten sowie intensive Begegnungen. So entsteht ein eindrucksvoller Theaterabend, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und zur Auseinandersetzung mit der Frage anregt, wie Erinnerung heute gestaltet werden kann.
Die Aufführungen finden am 23. und 24. Juni 2026, jeweils um 19 Uhr, im Döbelner Theater statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Außerdem finden am 23. und 25. Juni 2026, jeweils um 10 Uhr, Vorstellungen für Schulklassen statt.
Das Projekt ist Teil des Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen „Tacheles“ und wird durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Treibhaus e. V., des Fördervereins des Lessing-Gymnasiums Döbeln e. V., der Fachstelle NS-Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sowie des Mittelsächsischen Theaters
Tickets für die Vorstellungen können an der Theaterkasse und online unter www.mittelsaechsisches-theater.de gekauft werden.