Wissen zum Anfassen, Probieren und Verkosten
Museum Barockschloss Delitzsch lädt zu einem Abend über jüdisches Leben ein

Delitzsch. Am Mittwoch, dem 7. Oktober, öffnet das Museum Barockschloss Delitzsch seine Türen für einen besonderen Abend rund um jüdisches Leben und jüdische Traditionen. Von 19 bis 21 Uhr lädt die Volkshochschule Nordsachsen gemeinsam mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung zu der Veranstaltung „Warum leben wir so und nicht mal anders?“ ein.

Referent Johannes Schwarz nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch jüdische Feiertage, Bräuche und Begriffe. Themen sind unter anderem koscher, Kippa, Schabbat, Bat Mitzwa und Masel tov sowie die Feste Pessach, Chanukka und Sukkot. Auch Tscholent, Kiddusch, Beit Olam, Synagoge, Tora und Tallit kommen zur Sprache.

Dabei bleibt es nicht bei der Theorie: Die Teilnehmenden dürfen anfassen, probieren und verkosten. Zusätzlich stellt Schwarz Orte jüdischen Lebens in der Region vor, die früher oder heute eine Rolle spielen.

Johannes Schwarz studierte Geschichte, Jüdische Studien und Israelwissenschaften in Heidelberg, Leipzig, Berlin, Potsdam und Jerusalem. Seit 2001 arbeitet er als freiberuflicher Bildungsvermittler am Jüdischen Museum Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Kontrovers vor Ort“ in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Bestandteil von Tacheles 2026, dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung bei der Volkshochschule wird im Vorfeld empfohlen.

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