Musikalische Traditionen aus aller Welt

Eilenburg. Das „Klänge der Hoffnung“-Orchester wurde 2021 gegründet und musizierte bis 2023 unter dem Dach der Stiftung Friedliche Revolution. Mit rund 30 Musizierenden aus unterschiedlichsten Kulturen ist es ein einzigartiges Projekt, das musikalische Traditionen aus aller Welt zusammenführt und Menschen durch die universelle Sprache der Musik verbindet. Seit 2024 musiziert das Orchester unter dem Dach des Transkulturellen Musikforums, das von Tilmann Löser und Ali Pirabi gegründet wurde.

Das Besondere am „Klänge der Hoffnung“- Orchester ist die Vielfalt der Musizierenden, die Wurzeln unter anderem in Syrien, dem Iran, Italien, Algerien, Ukraine, Spanien, Tschechien, Chile, Brasilien, Guinea, China und Deutschland haben. Die Besetzung vereint europäische Instrumente wie Violine, Klarinette und Klavier mit außereuropäischen Instrumenten wie Oud, Baglama, Santur und Tar. Unter der künstlerischen Leitung von Ali Pirabi entstehen Kompositionen, die persische und arabische Vierteltöne mit lateinamerikanischen Rhythmen und weiteren Einflüssen verschmelzen lassen – ein unvergleichlicher Klang, der die Vielfalt Leipzigs und weit darüber hinaus widerspiegelt.

In Eilenburg kann man dieses Orchester am 19. September um 19 Uhr in der Nikolaikirche erleben. Der Eintritt ist frei. Es wird am Ausgang eine Kollekte für das Orchester eingesammelt.

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