Neue Sonderausstellung im Stadtmuesum Eilenburg

Eilenburg. In diesem Jahr findet in Sachsen „Tacheles – das Jahr der jüdischen Kultur“ statt. Dies hat das Stadtmuseum-Team zum Anlass genommen und ist auf Spurensuche in der Eilenburger Geschichte gegangen.

Besucherinnen und Besucher werden in der neuen Sonderausstellung „Jüdisches Leben in ­Eilenburg. Eine Spurensuche“ unter anderem erfahren, seit wann und in welcher Form es jüdisches Leben in Eilenburg gab.

Seit Jahrhunderten ist die jüdische Kultur auch in Sachsen ein Bestandteil des Lebens. Viele denken beim Wort „Juden“ sofort an den Nationalsozialismus und die unfassbaren Verbrechen, die den verschiedensten Menschen, unter ihnen Millionen Juden, aus den abstrusesten Gründen angetan wurden. Zu recht. Aber in dieser Ausstellung soll die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Eilenburg nicht nur auf das 20. Jahrhunderts beschränkt werden. Vielmehr sind die Macher auf Spurensuche in die Vergangenheit gegangen, haben Archive und Unterlagen durchforstet und was sie da gefunden haben, können Besucherinnen und Besucher ab 5. Juli im Stadtmuseum Eilenburg, Torgauer Straße 40, erfahren.

Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro ermäßigt.

Im Ausstellungszeitraum können die Gäste an verschiedenen, zum Teil kostenfreien, Veranstaltungen, wie Lesungen, Schabbat-Abend oder Vorträgen, teilnehmen.

Die Ausstellungseröffnung am 5. Juli ist kostenfrei und beginnt um 15 Uhr statt. Da die Teilnehmerzahl zur Eröffnung begrenzt ist, wird um Anmeldung im Museum, per E-Mail an museum@eilenburg.de oder telefonisch unter 03423 652222 gebeten.

Die Sonderausstellung ist bis zum 31. Januar 2027 zu den

regulären Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag von

9 bis 18 Uhr, Mittwoch, Freitag und Samstag von 9 bis 13 Uhr

sowie Sonn- und Feiertage von

10 bis 16 Uhr zu besichtigen.

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