„Cooler Kern statt grauer Stein“ heißt das neue Projekt. Hinter dem Projekt stehen Anja-Katharina Kupper, Jasmin Horn, Johanna Berger und Katja Kunz. Die vier Bornaer Frauen eint der Wunsch, die Innenstadt ihrer Heimatstadt Borna bei Leipzig aktiv mitzugestalten und einen Platz aufzuwerten, der nach ihrer Anschicht großes Potenzial besitzt. Im Mittelpunkt der Idee steht der aktuell trockengelegte Brunnen auf dem Lindenplatz.
Er soll zum Herzstück einer neuen nassen Erlebnisstation werden. Geplant ist der Neubau eines mittelalterlichen Burgturms als Kletter– und Spielanlage, ergänzt durch eine Rutsche, Wasserspielelemente sowie einer Informationstafel. So können alle Leute die Geschichte der Stadt Borna auf spielerische Art und Weise erleben. So lautet auch das Ziel der Projektgruppe.
Ob die Idee im Rahmen des Förderprogrammes „Ab in die Mitte“ berücksichtigt wird, endscheidet sich erst in ein paar Monaten. Die vier Bornaerinnen konnten aber schon in der letzten Stadtratssitzung den Oberbürgermeister und die Stadträte von der Idee überzeugen. Unterstützung erhalten die Frauen ebenfalls vom Geschichtsverein Borna e.V., in dem die Frauen aktive Mitglieder sind. Zudem begleitet das Museum der Stadt Borna das Vorhaben als Partner und bringt weitere historische Expertise ein.