Am besten ist die Energie, die nicht benötigt wird. Aus diesem Grund bildet in älteren Wohngebäuden eine Dämmung der Fassade meist den ersten Schritt auf dem Weg zu mehr Effizienz und geringeren Energiekosten. Über ungedämmte Außenwände entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme ungenutzt nach außen.
Der positive Effekt eines Wärmeschutzes zeigt sich unmittelbar bei der nächsten Energierechnung, doch die Vorteile hören damit noch nicht auf. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung sorgt für mehr Behaglichkeit im Winter und hält im Sommer die Hitze besser draußen. Hinzu kommen weniger CO2 -Emissionen, ein besserer Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und der Werterhalt der Immobilie. Wer die Fassade ohnehin renovieren oder neu gestalten möchte, kann die Gelegenheit gleichzeitig für eine energetische Sanierung nutzen. Das Herzstück bilden Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS), deren Komponenten von der Dämmplatte bis zum Oberputz aufeinander abgestimmt sind. Je nach Gebäude und Anforderung kommen unterschiedliche Dämmstoffe infrage, von EPS über PUR bis zu Mineralwolle.Hartnäckig hält sich das Vorurteil, gedämmte Fassaden sähen stets ähnlich aus. Moderne Systeme etwa von Brillux widerlegen das: Zur Wahl stehen zahlreiche Farbtöne, Putzstrukturen, Fassadenprofile und Materialkombinationen. Wie individuell die Gestaltung aussehen kann, zeigt ein Eigenheim aus den 1960er-Jahren in Erkrath. Die Eigentümer ließen die Außenwände dämmen und neu verputzen. ots