Die auserkorene Wiese ist rund 1300 Quadratmeter groß und befindet sich im Eck zwischen Töpener Seewiesen und An der Lagune. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Automatik-Supermarkt Box’n Shop.
Das künftige Tobe-Areal wäre nicht nur für Familien aus dem Ortskern, sondern auch aus dem Wohngebiet gut erreichbar. „Der Standort“, lobte Gemeinderat Michael Günther (CDU), „liegt zudem in Strandnähe und ist damit auch für Badegäste ideal.“
Widerspruch kam von Sebastian Ludwig (Freie Wähler/Sport): „Es handelt sich um ein Filetstück – eines der letzten Grundstücke am Hainer See, das wir als Kommune noch besitzen.“ So begrüßenswert die Idee eines Spielplatzes sei, angesichts klammer Kassen hielt Ludwig eine Veräußerung für sinnvoller. Die Verwaltung trat dem Eindruck entgegen, man verschwende potenziell teures Bauland. Baurechtlich sei es auf dem Flurstück nicht ohne Weiteres möglich, Häuser zu errichten, betonte Bauamtsleiterin Simone Freiberg. Der für Kahnsdorf zuständige Ortsvorsteher Claus Meiner berichtete zudem, dass der Spielplatz an dieser Stelle auf Zuspruch im Ortschaftsrat stößt. „Ja, es handelt sich um ein Filetgrundstück am Hainer See. Das möchten wir aber gern den Kindern zur Verfügung stellen.“
Erste Ideen stellte Carina Welsch vor. „Man könnte einen Schaufelradbagger als Spielgerät errichten. Das würde schon die Jüngsten an die Geschichte der Kohleregion heranführen.“ Ergänzt durch ein Boot und weitere Spielgeräte könne so der Werdegang vom Tagebau zum See nachempfunden werden.