Die Bandbreite der Motive ist beeindruckend: Von der Blaumeise beim Baden, über den farbenprächtigen Bienenfresser, die scheue Möchsgrasmücke, majestätische Uhus, das zierliche Rotkelchen, den funkelnden Eisvogel bis hin zum imposanten Seeadler namens Aaalfred. Letzterer bekam den Namen, nachdem Thomas Kube ihn mit einem Aal in seinen Fängen vor die Linse bekam.
Jede Aufnahme spiegelt Kubes Geduld und Liebe zur Natur wider. Oft sitzt er stundenlang in einem tragbaren Versteck, manchmal einen ganzen Tag, bei jedem Wetter, um den perfekten Moment einzufangen. Einige der Bilder wirken wie kleine Kunstwerke, sind jedoch handgemacht und nicht digital erzeugt. Ein Punkt, der dem Fotografen besonders wichtig liegt
Landrat Henry Graichen würdigte die Arbeit Kubes – auch die im Rahmen des Fotovereins Grimma: „Die Fotos der heimischen Vogelwelt von Thomas Kube sind nicht nur sehenswert, sie zeigen unsere Natur aus einer Perspektive, die Bewusstsein schafft. Sein gesamtes Werk, nicht zuletzt die Projekte, die er mit dem Fotoverein Grimma realisiert, sind allgemein wichtig für die Dokumentation der Zeitgeschichte des Landkreises .“Die Ausstellung ist bis zum 7. August in der zweiten Etage (Haus 2) zu sehen.