Bitte nicht füttern!
Tierdarstellungen aus dem Bestand des Lindenau-Museums Altenburg werden imKlinikum Altenburger Land präsentiert

Auch dieses „Stilleben mit Katze“ von Paul Eliasberg ist in der aktuellen Ausstellung im Klinikum Altenburger Land zu sehen.Foto: PUNCTUM/Bertram Kober
Altenburg. Die neue Präsentation der Altenburger Museen im Klinikum Altenburger Land widmet sich Tierdarstellungen aus dem Bestand des Lindenau-Museums Altenburg. Unter dem Titel „Bitte nicht füttern!“ werden seit dem 15. Oktober bis zum 31. März 2027 „animalische“ Reprofotografien von Plastiken, Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken gezeigt.

Mit der Präsentation „Bitte nicht füttern!“ zeigt das Lindenau-Museum im Klinikum Altenburger Land eine Auswahl an Arbeiten aus der Sammlung, die sich speziell mit Tieren auseinandersetzen. Da Tiere und Menschen seit Jahrtausenden zusammenleben, sind sie auch zu einem beliebten Sujet in der Bildenden Kunst geworden. So tauchen sie dort als Begleiter und Beschützer, Haustiere oder Nutztiere auf. In den kommenden Monaten werden im Klinikum Altenburger Land Fotografien von Tierdarstellungen gezeigt, die auf unterschiedliche Sammlungsbestände zurückgehen. Neben Abbildungen einzelner Plastiken kann auch ein Blick auf Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken geworfen werden. Unter den Werken befinden sich unter anderem Arbeiten von Peter August Böckstiegel, Paul Eliasberg und Fritz von Uhde. Darüber hinaus sind auch regionale Kunstschaffende wie Alfred Ahner und Erich Dietz in der Präsentation vertreten.

Dass das Lindenau-Museum Altenburg seine Sammlung im Klinikum Altenburger Land präsentiert, hat Tradition: Seit vielen Jahren sind beide Einrichtungen Kooperationspartner. In den vergangenen Präsentationen wurden unter anderem Sammlungshighlights, Comics oder Zirkusdarstellungen im Foyer des Klinikums gezeigt. Für das Lindenau-Museum ergibt sich damit zugleich die Gelegenheit, trotz der aufgrund der gegenwärtigen Sanierung des Stammhauses reduzierten Ausstellungsfläche Einblicke in die Sammlung des Hauses zu ermöglichen.

Für alle Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber, die einen Blick auf originale Werke aus den Beständen des Lindenau-Museums werfen möchten, bietet sich ein Besuch des Interims in der Kunstgasse 1 mit der kleinen Dauerausstellung und dem Schaudepot an. Sonderausstellungen können im Prinzenpalais des Residenzschlosses besichtigt werden.

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