Hospizarbeit: So bunt wie das Leben

Was ein Mensch braucht, wenn er stirbt, hat nichts damit zu tun, woher er kommt, was er glaubt oder wen er liebt. Seit den 1980er-Jahren setzt sich die Hospizbewegung dafür ein, schwerkranke und sterbende Menschen in dieser Phase zu unterstützen. Ihr Ansatz ist es, die Begleitung am Lebensende an den persönlichen Bedürfnissen jedes Einzelnen auszurichten – unabhängig von Biografie oder Lebensumständen. Vor diesem Hintergrund stellt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) den Welthospiztag 2026 erneut unter das Thema Vielfalt. Unter dem Motto „So bunt wie das Leben. Hospiz.“ lenkt er den Blick auf die unterschiedlichen Lebensgeschichten und Erfahrungen, die auch in der Hospizarbeit sichtbar werden. Susanne Kränzle, Vorsitzende des DHPV, formuliert es so: „Sterben ist ein Teil des Lebens, und die Vielfalt des Lebens spiegelt sich auch in der Hospizarbeit wider: in den Biografien und Erfahrungen der begleiteten Menschen ebenso wie in den Persönlichkeiten derer, die andere Menschen ehren- und hauptamtlich begleiten.“ Vielfalt, betont der DHPV, bedeutet nicht, Unterschiede einzuebnen. Es geht darum, sie wahrzunehmen, auszuhalten und mit ihnen umzugehen. Haltung zu zeigen, nicht trotz der Unterschiede, sondern wegen ihnen. DJD
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