Im Dichterviertel geht es weiter voran

Die Uhlandstraße wurde am 17. Juli wieder für den Verkehr freigegeben.Foto: Franziska Ebert
Altenburg. Eine weitere Straße im sogenannten Dichterviertel ist ausgebaut worden. Im Juli erfolgte die Verkehrsfreigabe. Die Uhlandstraße verfügt jetzt sowohl über eine neue Fahrbahn als auch beidseitig über neue Gehwege. Das Projekt wurde gemeinsam von der Stadt, der Ewa (Energie- und Wasserversorgung Altenburg) und dem WABA (Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg) gestemmt. Die Arbeiten erstreckten sich auf 240 Meter Länge von der Kreuzung Münsaer Straße bis zur Kreuzung Körner- bzw. Schillerstraße.

Der Ausbau der Uhlandstraße war eine komplexe Tiefbaumaßnahme. Die Ewa hat in der Uhlandstraße Trinkwasserleitungen verlegt und Stromkabel erneuert. Der WABA sanierte die öffentliche Kanalisation. Die Stadt ließ die 4,40 Meter breite Fahrbahn und den etwa 2,30 Meter breiten Parkstreifen asphaltieren, das entspricht einer Gesamtfläche von 2100 Quadratmetern. Überdies wurden die Gehwege beidseitig mit Betonsteinpflaster erneuert. Schließlich ist die Straßenentwässerung ertüchtigt worden, hierbei wurde Naturstein verlegt. Allein der städtische Anteil an dem Projekt schlägt mit circa 615.000 Euro zu Buche. Der Ausbau der Uhlandstraße stellt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufwertung des gesamten Wohngebietes dar. In den vergangenen Jahren sind im Dichterviertel eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur realisiert worden.

Rückblick: Zuletzt war im Vorjahr die Goethestraße saniert worden, auch das war eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt mit dem WABA und der Ewa. Die insgesamt 310 Meter lange Straße wurde asphaltiert, zudem sind die Gehwege beidseitig erneuert worden. Überdies erhielt die Goethestraße eine Entwässerungsrinne aus Naturstein-pflaster. Die befestigte Fläche umfasste hier 1760 Quadratmeter Asphalt in der Fahrbahn, inklusive Anbindung an die Kleistraße und 1060 Quadratmeter Betonsteinpflaster. Zu den Leistungen der Ewa gehörte die Erneuerung von etwa 300 Metern Trinkwasserleitungen. Der WABA sanierte die öffentliche Kanalisation. Die Kosten für den städtischen Anteil an der Sanierung der ­Goethestraße summierte sich auf circa 560.000 Euro.

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