Trägerschaft des Mauritianums gesichert
Landkreis Altenburger Land und Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort – Veränderungen im Vorstand

Altenburg. Die Zukunft des Naturkundemuseums Mauritianum in Altenburg ist für weitere zehn Jahre gesichert. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg e.V. haben Landrat Uwe Melzer und der stellvertretende Vorsitzende der Naturforschenden Gesellschaft, Knut Schröder, am 11. September die Verlängerung des Trägerschaftsvertrages für das Mauritianum unterzeichnet.

Die neue Vereinbarung wird zum 1. Januar 2028 wirksam und gilt für die folgenden zehn Jahre. Damit wird eine Zusammenarbeit fortgesetzt, die sich seit vielen Jahren bewährt hat. Die Naturforschende Gesellschaft hat die Trägerschaft für das Naturkundemuseum bereits zum 1. Januar 2007 übernommen. Landrat Uwe Melzer bezeichnete die Trägerschaft als „Erfolgsgeschichte“.

Seit der Übernahme im Jahr 2007 habe sich die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Naturforschenden Gesellschaft bewährt. Mit der Vertragsverlängerung werde diese erfolgreiche Partnerschaft langfristig fortgesetzt und zugleich Planungssicherheit für das Mauritianum geschaffen.

Den Weg für die Verlängerung hatte der Kreistag des Altenburger Landes in seiner Juni-Sitzung bereitet. Mit seinem Beschluss wurde die Grundlage für die Fortführung der Trägerschaft über das Jahr 2027 hinaus geschaffen. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen werden mit der neuen Vereinbarung angepasst. Seit Beginn der Trägerschaft im Jahr 2007 erhält die Naturforschende Gesellschaft vom Landkreis einen jährlichen Zuschuss von 271.000 Euro. Dieser Betrag wurde in den vergangenen Jahren nicht erhöht. Ab dem 1. Januar 2028 wird der jährliche Zuschuss auf 300.000 Euro angehoben. Ein größerer Teil der zusätzlichen Mittel ist dabei für Investitionen vorgesehen. Damit soll nicht nur der laufende Betrieb des Mauritianums abgesichert werden. Die zusätzlichen finanziellen Spielräume ermöglichen es auch, notwendige Investitionen anzugehen und das Museum für die Zukunft weiterzuentwickeln.

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