Ein digitaler Aufbruch
Neue Homepage der Bürgerstiftung Altenburger Land

v.l.: Bernd Wannenwetsch (Vorstand der Bürgerstiftung), Uwe Melzer (Stiftungsratsvorsitzender), Raik Romisch (Vorstand der Bürgerstiftung) und Uwe Buchheim (Vorstand der Bürgerstiftung).Foto: PM
Altenburg. Die Bürgerstiftung Altenburger Land präsentiert sich mit einer überarbeiteten Homepage, die nicht nur modern und ansprechend gestaltet ist, sondern das Herzstück ihrer Arbeit – das gemeinsame Engagement für das Gemeinwohl – klar in den Vordergrund rückt. Das frische Design verbindet Übersichtlichkeit mit lebendigen Bildern und einer einladenden Farbpalette, sodass Besucher sofort ein Gefühl von Vertrauen und Zugehörigkeit verspüren. Auf der neuen Website finden Interessierte schnell alle Informationen zu den einzelnen Vorhaben, erfahren, wie ihre Unterstützung konkret wirkt, und erhalten unkomplizierte Möglichkeiten, sich zu engagieren. Damit ist der neue Webauftritt nicht nur ein modernes Gesicht nach außen, sondern ein klarer Aufruf zum Mitmachen.

Die Bürgerstiftung wurde im Jahr 2005 dank des Einsatzes der Sparkasse Altenburger Land und der VR Bank Altenburger Land eG gegründet. Mit einem Gründungskapital von 50.000 Euro wurde der Grundstein für ein langfristiges Wirken gelegt, das bis heute Früchte trägt. Durch das kontinuierliche Engagement von mehr als 120 Stiftern hat sich das Stiftungskapital bis Ende 2025 auf über eine Million Euro erhöht – ein eindrucksvoller Beleg für das Vertrauen und die Solidarität, die die Bürgerstiftung in der Gemeinschaft genießt.

Die Erträge aus dem wachsenden Kapital sowie zweckgebundene Spenden haben es ermöglicht, die Projekte Quellenhof in Garbisdorf, Haselbacher See und Kammerforst, Schloßberg Altenburg und seine Schlosskirche, Burg Posterstein sowie das Halbe Schloss in Langenleuba-Niederhain in den verschiedenen Regionen des Landkreises zu fördern. Bis heute wurden rund 1,0 Millionen Euro an Fördermitteln ausgeschüttet.

Besonderes Augenmerk verdient das „neue“ Projekt „Halbes Schloss“, das nicht nur ein bedeutendes Kulturdenkmal, sondern auch ein lebendiger Ausbildungsort für junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren ist. Im Rahmen einer Jugendbauhütte können die Teilnehmenden ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege absolvieren, traditionelle Handwerkstechniken erlernen und das Gelernte unmittelbar am historischen Original umsetzen. Dieses Modell orientiert sich an den mittelalterlichen Bauhütten, in denen Lehrlinge vom Meister am Bauwerk lernten. So wird das Halbe Schloss zu einem inspirierenden Ort, an dem junge Menschen Verantwortung, Handwerk und Gemeinschaft erleben.

Druckansicht