„Ein schöner Tag“
Das Jubiläumsfest „1050 Jahre Monstab“ war ein großer Erfolg

Das historische Theaterstück im Festzelt war einer der Höhepunkte des Jubiläumsfestes.Foto: Reinhard Weber
Monstab. Unter Motto „1050 Jahre Monstab“ fand am 22. August im „Landstadion der Freundschaft in Monstab ein großes Jubiläumsfest statt. Gefüllt wie lange nicht mehr war an diesem Samstag das Stadion. Bürgermeister Uwe Vogel konnte mehr als 500 Gäste begrüßen, an der Spitze dabei Landrat Uwe Melzer, der Grußworte zum 1050. Jubiläum überbrachte. Ein erster Höhepunkt war um 14 Uhr ein Festgottesdienst in der voll besetzten Monstaber Kirche mit Regionalbischöfin Friederike Spengler und Pfarrerin Schulter.

Viele Attraktionen waren an diesem Tag auf dem Monstaber Sportplatz aufgebaut. Schwindel erregend das Bungee-Trambolin, welches vor allem viele Kids begeisterte. Eine Hüpfburg, ein Fußball-Dart und der beliebte Baumelschub durften nicht fehlen. Ebenso war Reiten angesagt ,was gern angenommen wurde. Verkaufsstände der Monstaber Marktmeile, Bierwagen und Imbiss-Stände luden herzlich ein.

Viel Anklang hatte natürlich auch das umfangreiche Oldtimertreffen, welche viele Raritäten bot. Auch Fußball mit dem Spiel der Monstaber E-Junioren gegen ZFC wurde geboten. So herrschte tolle Stimmung, auch das Wetter spielte am Nachmittag mit teilweisem Sonnenschein mit. „Das Wetter passte, mit den vielen Gästen ist es ein schöner Tag. Ich bin sehr zufrieden“, merkte Bürgermeister Uwe Vogel an, was Karl-Heinz Henfling vom Gemeinderat bestätigte. Beide dankten vor allen den Sponsoren und Helfern, die dieses Fest mit ermöglichten. Ein weiterer Höhepunkt war am Nachmittag das historische Theaterstück der Autorin Arnhild Kump aus Tegkwitz „Monstab in Flammen“ im übervollen Festzelt. In diesem szenischen Spiel in vier Akten, von Laien-Darstellern aufgeführt, erinnerte an den großen Brand in Monstab anno 1599. Am 17. Oktober 1599 wurden die Monstaber Kirche, das Pfarrhaus, das Schulhaus und sechs Bauerngehöfte ein Opfer der Flammen. 1607 wurde die Kirche wieder aufgebaut.

Die Autorin Arnhild Kump hatte nach 1990 im Monstaber Pfarrarchiv gearbeitet, war begeistert von den Chroniken und deren Informationen, was sie zu diesem Theaterstück anregte und auch eine Basis für ihre Pilgerreise 2001 nach Rom war. Eine Disco bis „Open End“ beschloss eine würdige, viel besuchte Jubiläumsfeier.

und Reinhard Weber
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