Eine zentrale Rolle spielen dabei Fenster. Moderne Schallschutzfenster können Lärm von außen deutlich reduzieren. Entscheidend ist das Schalldämmmaß in Dezibel. Je höher dieser Wert ausfällt, desto besser hält ein Fenster Geräusche ab. Wichtig ist allerdings, dass Schallschutz nicht allein vom Glas abhängt. Selbst sehr gutes Glas verliert an Wirkung, wenn das Fenster nicht sorgfältig geplant und montiert wird. Neben der Verglasung sind Rahmen, Dichtungen und Anschlussfugen entscheidend. Die Ausführung durch einen Fachbetrieb spielt eine wichtige Rolle. Der Profilhersteller Rehau bietet Fenstersysteme in unterschiedlichen Schallschutzstufen an. Unter fenster.rehau.de können Interessierte über einen Fensterrechner ein Angebot von einem Fachbetrieb aus der Region anfordern.
Während Einfachverglasungen Geräusche nahezu ungehindert in den Wohnraum lassen, erreichen moderne Zwei- oder Dreifachverglasungen eine bessere Schutzwirkung. Wichtig sind unterschiedliche Glasdicken und ein asymmetrischer Scheibenaufbau. Dadurch werden Schallwellen besser gebrochen, der Geräuschpegel sinkt. Auch das Profil trägt dazu bei, wie gut ein Fenster dämmt. Artevo-Fenster von Rehau beispielsweise reduzieren den Schall um bis zu 48 Dezibel.
Wenn alte Fenster gegen moderne Lösungen mit Schallschutz ersetzt werden sollen, lohnt es sich, frühzeitig passende Fördermöglichkeiten zu prüfen. Anders als bei Programmen für Wärmeschutz laufen Zuschüsse für Lärmschutzfenster meist nicht über die KfW. Zuständig ist häufig die jeweilige Kommune oder der Betreiber der Lärmquelle. Wohnt man beispielsweise an einer viel befahrenen Bahnstrecke, kann man bei der Deutschen Bahn in bestimmten Fällen eine Förderung beantragen. djd