Der letzte Fußabdruck
Nachhaltig bestatten: Auf welche Punkte muss man dabei achten?

Wenn jemand im Supermarkt auf Bio-Siegel achtet, häufig das Fahrrad statt des Autos nutzt und sich gerne in der Natur aufhält, zeigt das ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Auch das Lebensende kann entsprechend umweltbewusst gestaltet werden. Doch worauf sollten Angehörige achten, wenn sie sich eine nachhaltige Bestattung wünschen?

Das Angebot für umweltbewusste Optionen ist auch im Bestattungswesen längst angekommen. Die erste große Entscheidung: Erd- oder Feuerbestattung? Die Kremation in ihrer Umweltfreundlichkeit zu bewerten, ist komplexer als man denkt. Sie ist nicht unbedingt umweltschädlicher. Aufgrund neuester hocheffizienter Technologien in Krematorien ist heute auch die Feuerbestattung kaum noch emissionsbelastet.

Auch bei der Beisetzung kommt es aufs Detail an. Urnen können inzwischen aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt werden. Die Nutzung von Spänen, Heu oder Stroh statt Sargmatratzen aus Polyester sowie die Auswahl des Sarges aus heimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft sind ebenso entscheidend wie später die biodiverse Grabbepflanzung. Auch ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und gut ausgebildetes, geschultes, qualifiziertes Personal sind unumgänglich für Nachhaltigkeit. akz
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