Sie rückt damit das aktuelle Schaffen des Künstlers in den Blickpunkt – und führt damit beinahe automatisch zu erwähnten Anopsismus: Dieser neue Begriff für eine Kunstströmung wird von Esteban Velázquez von Wilhelm geprägt und ist in seiner eigenen „Dunkelkammer“ entstanden. Wobei die Bezeichnung wörtlich zu nehmen ist: Abgeschnitten von der Welt und eingehüllt in absolute Finsternis kreiert der Wurzener Künstler quasi unaufhörlich. Eine obsessive, konstante Praxis, die eine revolutionäre Malmethode hervorbringt, die bereits umfassend mit Infrarotkameras dokumentiert wurde.