Die UKL-Infos kursieren nunmehr digital ...
Neues System in diesen Tagen eingeschaltet und zwar im laufenden Betrieb

Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL, Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender der Meierhofer AG, Dr. Matthias Neef als Vertreter des Projektteams und Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, drückten am 1. Oktober 2026 symbolisch den Start-Buzzer für das neue M-KIS am UKL. (v.l.n.r.)Bild: UKL/Rico Thumser
Leipzig. Das UKL ist digital – zumindest in Sachen Information: Wie das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) mitteilt, hat man in diesen Tagen das gesamte Krankenhausinformationssystem und die Patientendokumentation auf ein neues digitales System namens M-KIS umgestellt.

Bemerkenswert dabei: Der Wechsel erfolgte bei laufendem Klinikbetrieb mit einem großen Team für technische Umsetzung und Unterstützung vor Ort. „Eine Umstellung dieser Größenordnung ist für den Klinikbetrieb sehr anspruchsvoll. Sie wurde in den ersten Tagen von über 100 zusätzlichen Fachleuten begleitet, so dass wir sicherstellen konnten, dass die Patientensicherheit jederzeit gewährleistet war und ist“, sagt Professor Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. „Da sich viele interne Abläufe und Arbeitsschritte ändern, kann es allerdings in der ersten Zeit auch weiterhin vorübergehend zu längeren Wartezeiten sowie Verzögerungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.“ Das neue System bietet eine für das UKL angepasste Kombination aus standardisierten Prozessen, individuellen Anpassungen und aufwendigen Spezialentwicklungen: Für die Einführung von M-KIS entwickelte man eine völlig neue digitale Patientenkurve als zentrales Arbeitsinstrument für den ärztlichen und pflegerischen Dienst in sämtlichen Bereichen des Klinikums, in der ambulante und stationäre Behandlungsprozesse zusammengeführt werden. Doppeluntersuchungen und wiederkehrende Datenabfragen lassen sich so vermeiden.

Die Umstellung ist nach Einschätzungen des Klinikums ein wichtiger Schritt hin zu einer besser vernetzten Versorgung. Rund 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seitdem in den Stationen, Ambulanzen, OP-Sälen und zentralen Diensten mit der neuen digitalen Plattform. Der Wechsel erfolgte bei laufendem Klinikbetrieb und wurde über zwei Jahre vorbereitet. und red./jw
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