Wirksam bis zum heutigen Tag

Leipzig. „Irrungen, Wirrungen“ zählt zu den schönsten und berühmtesten Romanen von Theodor Fontane. Und die 1887 in der Vossischen Zeitung erstveröffentlichten Berliner Alltagsgeschichte wird auch in der Forschung hoch geschätzt. Damit beschäftigt man sich am Mittwoch, 21. Oktober, in der Leipziger Stadtbibliothek.

Ein Beleg für die Wirksamkeit ist die Tatsache, dass sich auch spätere Autorinnen und Autoren gern auf das Werk bezogen haben – mit Anspielungen, aber auch durch Bearbeitung der Handlung, von Motiven und Figurenkonstellationen. Der Vortrag der Germanistin Dr. Maria Brosig nimmt einige prominente Beispiele des 20. Jahrhunderts in den Blick und befragt die Motive ihrer Autorinnen und Autoren, sich nach dem Ende der wilhelminischen Gesellschaft weiter mit Fontanes Mesalliance-Geschichte zu befassen. Die Veranstaltung des Fontane-Kreis Leipzig beginnt um 18 Uhr im Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“.

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