Jost Brauns Inszenierung gehört zu einer Reihe spannend-vergnüglicher Bearbeitungen Grimmscher Märchen, wobei neben einer originellen, bildhaften Erzählweise nicht zuletzt auch besonderer Wert auf die Vielfalt und Schönheit der Sprache gelegt wird. Und das nicht einfach nur mit dem Triumph des Igels endet, sondern mit Harmonie überrascht: Vergnügt singen Igel und Hase – gern auch gemeinsam mit dem Publikum – beim Finale das Lied „Der Kuckuck und der Esel“.
Und noch einen Termin vom Theater im Globus kann man im Kalender festhalten: In der JugendKulturWerkstatt kann man am Mittwoch, 21. Oktober, ab 10 Uhr „Rumpelstilzchen. Die wahre Geschichte“ erleben. Klar, Rumpelstilzchen macht schon alles so, wie es bei den Brüdern Grimm steht – erreicht zum Schluss aber, was es wollte: Es bleibt am Hofe der Königin und des Königs als Erzähler spannender Geschichten, begabter Koch – und lustiger Gesellschafter des kleinen süßen Königskindes.
Weil aller guten Dinge drei sind, gibt es noch einen dritten Aufführungstermin – am Donnerstag, 22. Oktober, wird ab 10 Uhr im Offenen Freizeittreff Rabet das Stück „Rapunzel“ gespielt ... und red./jwInfos: www.theatreart.de