Der Geutebrück-Bau ist ziemlich groß – mit dem Ensemble Seminar-, Lehr- und Hörsaalgebäude – und die Aufgabe dementsprechend umfangreich: Runde 40 Millionen Euro sind für die Generalsanierung derzeit als Gesamtbaukosten genehmigt. Und der Abschluss der Generalsanierung ist für das Jahr 2029 vorgesehen.
Bis dahin steht eine Menge auf der To-Do-Liste: Der bauliche Brandschutz soll ertüchtigt, die Gebäudehülle energetisch saniert sowie die Starkstrom- und Fernmeldeanlagen netztechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Zudem werden ein modernes Sicherheitskonzept und der barrierefreie Ausbau aller Gebäudeteile inklusive des südlichen Zugangsbereichs umgesetzt. Räumlich-funktionelle Anpassungen im Staffelgeschoss und dessen Anbindung an das Haupttreppenhaus des Lehrgebäudes sind ebenso vorgesehen wie auch der Einbau eines zusätzlichen Hörsaals im ehemaligen Bereich des Bodenmechanik-Labors im Untergeschoss des Hörsaalgebäudes. Darüber hinaus sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen der Bausubstanz notwendig, darunter die Sanierung schadstoffbelasteter Bereiche, die Ertüchtigung von Holzbalkendecken im Seminargebäude, die Dämmung und Abdichtung von Bodenplatten in Lehr- und Hörsaalgebäude sowie die Erneuerung der Bauwerksabdichtung im erdberührten Bereich.
Zudem werden Stahlbeton-Bauteile ertüchtigt und Bauteiloberflächen saniert, um Raumqualität, Akustik und Funktionalität zu verbessern. Die Außenanlagen werden neugestaltet. Gehwege, Verkehrsflächen, Stellplätze und Aufenthaltsbereiche werden neu angelegt, die Einfriedung ertüchtigt und die Medienver- und -entsorgung auf dem Grundstück neu strukturiert. und red.