Auftakt mit einer Bestsellerautorin
Petra Durst-Benning liest am 11. Oktober im Victor’s Residenz-Hotel aus „Heimatsommer“

Sie geben den Startschuss für die neue „Salonkultur für Leipzig“ – mit dabei sind Hutbotschafter Thomas Mathews-Hirsch (l.), Initiatorin Christina Klauder und Victor’s-Hotelschefin Sabine Kalinke (4. u. 3. v.r.).Foto: André Kempner
Leipzig. Manchmal darf’s auch einfach ein Ausflug in die guten alten Zeiten sein – zumindest in die Zeiten der lebendigen Salonkultur in Leipzig. Eben dies hat sich eine neue Veranstaltungsreihe vorgenommen, bei der Literatur und Genuss verschmelzen: Die erste Auflage vom „Literaturbrunch“ im Victor’s Residenz Hotel startet am Sonntag, 11. Oktober, mit der Spiegel-Bestsellerautorin Petra Durst-Benning.

Der Salon als Sehnsuchtsort – als Stätten der Begegnung, des Austausches und der Vernetzung: Eine Erzählung aus der Vergangenheit, die doch gern in Leipzig (und in Berlin sowie Weimar) wiederbelebt werden kann. Dies ist die Idee von Christine Klauder und deshalb hat sie aus vielen Ideen drei neue Formate für die Messestadt entwickelt, die sich durchaus im Salon-Konzept einsortieren lassen.

Punkt 1 – die Verbindung von Literatur und Salon: Geht wie schon gesagt los am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr. Mit der Geschichte von Fleur, die nach einem schweren Verlust um die Zukunft ihres Heimatortes kämpft: Petra Durst-Benning erzählt in „Heimatsommer“ einfühlsam von Zusammenhalt, Vertrauen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Und damit Literatur und Genuss Hand in Hand gehen, serviert man in Victor’s Stube einen Brunch mit regionalem Charakter.

„Es geht darum, weiblichen Autorinnen eine Stimme zu geben“, erklärt Christine Klauder und ergänzt mit einem Lächeln: „Aber auch männliche Stimmen werden gehört.“ So werden bei den nächsten Terminen zum einen die Autorin Ute Cohen aus Berlin am 17. Januar 2027 sowie zum anderen beim Science-Brunch am 7. März 2027 die beiden Professor Gernot Barth und Michael Maul zu Gast sein.

Punkt 2 – die Frauengenussroute durch Leipzig: Die Idee dieser gut geknüpften Entdeckungstouren funktioniert in der Hauptstadt Berlin schon ausgezeichnet, deshalb wird sie nun nach L.E. geholt. Neun Stationen gibt es bereits – von der Buchhandlung Ludwig über das Café Wagner und den Hutladen bis hin zur Galerie Tschart – weitere sollen immer gern dazukommen. Um vielleicht auch mal einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, wünscht sich Christine Klauder: „Und auch ein wenig mehr Sinnlichkeit in die Stadt zu holen.“

Was zu Punkt 3 führt – dem geplanten Hutwalk in Leipzig: Der soll sich dann am 12. Juni 2027 auf den Weg machen. Gut behütet, versteht sich selbstverständlich. „Mehr Mut zum Hut“, gibt einem Thomas Matthews-Hirsch als (selbst ernannter) Hutbotschafter mit auf den Weg: „Jeder Hut erzählt eine Geschichte – nicht zuletzt über den Menschen, der ihn trägt.“ Klar ist schon jetzt: Mitlaufen ist mit Hut gern gesehen, kostenfrei und ohne große Anmeldung möglich. Ach ja – ein gewisses Drumherum soll’s auch geben; dieses ist in Arbeit ... und Jens Wagner

Infos:

www.frauengenussroute.de

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