Im Konzert ins 17. Jahrhundert
Am 8. Oktober geht es um Salomone Rossi

Das Collegium Musicum '23 lädt ins Alte Rathaus zu „Himmelsklang und Festgesang“.Foto: Mario Dingethal
Leipzig. Salomone Rossi steht am Donnerstag, 8. Oktober, im Blickpunkt eines Konzerts im Leipziger Ariowitsch-Haus: Die Ensemble Profeti della Quinta aus Basel und Collegium Musicum ’23 aus Leipzig stellen den jüdischen Komponisten, der im frühen 17. Jahrhundert am Hof von Mantua wirkte, mit seiner Musik vor.

Salomone Rossi verband als Geiger und Hofkomponist der Gonzaga in Mantua italienische Madrigale, innovative Instrumentalmusik und hebräische Liturgie zu einer einzigartigen musikalischen Sprache. Für das Programm „Il Hebreo Mantovano“ erkundet das Leipziger Ensemble Collegium Musicum ’23 gemeinsam mit der Basler Vokalformation Profeti della Quinta das außergewöhnliche Leben und Werk dieses jüdisch-italienischen Komponisten, der um 1570 geboren wurde und 1630 starb. Der als bedeutender Komponist am Übergang von der späten Renaissance zum Frühbarock arbeitete und erstmals mehrstimmige hebräische Gebete und Psalmen komponierte. So stehen italienische Madrigale, Instrumentalwerke sowie hebräische Gebetsgesänge auf dem Programm – ein Dialog zwischen jüdischer und christlicher Musikkultur im Italien des frühen 17. Jahrhunderts.

Infos: www.cm-23.de

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