Ekkehard Maaß singt Biermann-Lieder

Leipzig. Zum 50. Jahrestag seiner Ausbürgerung geht es im Deutschen Buch- und Schriftenmuseum Leipzig um Wolf Biermann: In der Reihe „Mediengeschichte des Protestes“ heißt es „Biermann ohne Biermann“ – dafür ist am Donnerstag, 8. Oktober, der langjährige Freund Ekkehard Maaß zu Gast.

Dabei hat er die schönsten Biermann-Lieder – darunter unbekannte Stücke – die er ab 19 Uhr vor dem Hintergrund der persönlichen und politischen Ereignisse interpretiert. Der Hintergrund: Nicht nur feiert Wolf Biermann in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag, am 16. November 1976 wurde er nach einem Konzert in Köln aus der DDR ausgebürgert. Ekkehard Maaß erlebte die Ausbürgerung Wolf Biermanns hautnah. Für das Sammeln von Unterschriften wurde er von der Humboldt-Universität religiert. Darauf gründete er nach dem Vorbild der Biermann‘schen Wohnung in der Chausseestraße einen Literarischen Salon in Ostberlin, den es bis heute gibt und in dem er mehr als 150 Veranstaltungen zu den Themen DDR-Geschichte, Russland, Armenien, Belarus, Israel, Georgien und der Ukraine organisierte. Um die „Mediengeschichte des Protestes“ geht es auch schon am Dienstag, 6. Oktober, im Buch- und Schriftenmuseum: Ab 18 Uhr nimmt das neueste Recherchestück des vajswerk-Ensembles Berlin mit in den „Mikrokosmos 1990“.

Infos: www.dnb.de

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