Leipzig will die Manifesta 2032in die Stadt holen

Leipzig. Kommt die Kunstbiennale Manifesta 2032 nach Leipzig? Eine entsprechende Bewerbung um die Europäische Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst möchte die Stadtverwaltung auf den Weg schicken – wenn der Stadtrat im Herbst zustimmt. Die Entscheidung über die Gastgeberstadt trifft die International Foundation Manifesta im Jahr 2028.

„Die Manifesta bietet Leipzig die Chance, sich als europäische Kulturmetropole der Gegenwartskunst zu positionieren. Sie verbindet internationale künstlerische Perspektiven mit den Themen unserer Stadt. Die Biennale geht weit über eine klassische Kunstausstellung hinaus und bietet die Möglichkeit, aktuelle soziale Fragestellungen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie internationalen Kunstschaffenden zu bearbeiten“, sagt Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke.

„Eine solche Veranstaltung mit einem reichhaltigen Programm kann sowohl zur Identität und zum Selbstbewusstsein einer Region beitragen als auch Anregungen für das Kunstschaffen in der Region geben. Das Festival kann zum Anziehungspunkt für kulturinteressierte Gäste aus Nah und Fern werden und entwickelt eine internationale Strahlkraft für die Stadt Leipzig“, betont Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch mit Blick auf die Bewerbung.

Zum Hintergrund: Die Manifesta zählt zu den bedeutendsten Biennalen für zeitgenössische Kunst in Europa. Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 wird sie alle zwei Jahre in einer anderen europäischen Stadt oder Region veranstaltet und verbindet internationale künstlerische Positionen mit den gesellschaftlichen, kulturellen und städtebaulichen Besonderheiten des jeweiligen Austragungsortes. Die Biennale versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Kunst, Stadtgesellschaft und Wissenschaft und entwickelt ihre Programme gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren.

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