Leipzig.
Ab Mittwoch, 30. September, ist sie im Neuen Rathaus Leipzig zu sehen: Die internationale Wanderausstellung „Ein Prozess – vier Sprachen“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Dolmetscherinnen und Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen und der Entstehung des modernen Simultandolmetschens.Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr – zu Gast ist sie dann in Leipzig bis zum 26. November. Organisiert wird sie vom Verein Konferenzdolmetschen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Begleitend findet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Gesprächen und weiteren Veranstaltungen zu den Themen Recht, Erinnerung, Sprache und Dolmetschen statt. So kann man am Mittwoch, 7. Oktober, ab 19 Uhr den Film „Die Flüsterer“ sehen, der Dolmetscherinnen und Dolmetschern unterschiedlicher Generationen durch das Dickicht der internationalen Kommunikation folgt. Um die „Oral History“ des Dolmetschens geht es am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr bei einem Vortrag von Professor Carsten Sinner und Sr. Elke Krüger vom Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie. Und aus dem Gedichtzyklus „In Sodom“ von Avrom Sutzkever – einer der wenigen Überlebenden des Vilnaer Ghettos – wird am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr gelesen: Umrahmt wird die Lesung von Arndt Beck mit Musik vom Leipziger Kammerchor. Bei allen Veranstaltungen gibt es ab 17.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung. und red.
Infos:
www.1trial-4languages.org/
leipzig/