Denn es sind ja wirklich bemerkenswerte Räume, die Ateliers: Sie sind die Werkstätten und Lebensräume bildender Künstlerinnen und Künstler, hier nehmen künstlerische Ideen nach und nach Gestalt an. Ob in Malerei, Plastik, Fotografie, Video, grafischen Techniken, angewandter Kunst oder multimedialen Objekten, überall können kreative Prozesse künstlerischer Praxis in entspannter Atmosphäre erlebt werden. Der unmittelbare Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern vor Ort ermöglicht einerseits einen direkten Zugang zur Kunst und gibt andererseits erste Feedbacks auf frisch entstandene Werke. Auch darf man sich mancherorts von Workshops, Ausstellungen, kleinen Köstlichkeiten und Musikangeboten überraschen lassen.
Und dabei geht es bei den 25. Offenen Ateliers in Leipzig wirklich quer durch die Stadt: Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern wie die Malerin Mona Ragy Enayat und den Mitgliedern der Galerie+Werkstatt „hochdruckpartner“ sind auch junge Künstlerinnen und Künstler vertreten, die ihr Studium erst vor kurzer Zeit beendet haben – dazu zählen Dana László da Costa in der Alten Handelsschule oder My Schweer und Meret Idan im Kunstquartier Monopol.
Neben bekannten Orten wie der Spinnerei oder dem Westwerk bieten auch andernorts ehemalige Fabrikgebäude heute Raum für Kreativität wie beispielsweise das ehemalige Fernmeldewerk an der Dieskaustraße, die ehemalige Hornsche Likörfabrik in Gohlis und das GISAG-Areal in Großzschocher. Alle Infos zu den Standorten findet man online und da auch auf einem interaktiven Stadtplan.
Ach ja: Zum Ausklang wird nach Plagwitz geladen und zwar ab 18 Uhr. In der Markranstädter Straße 2a steigt die Jubiläumsparty – mit DJ und Live-Musik. Noch ein ach ja – der Eintritt ist frei und dies allerorts. und red./jwWeitere Infos:
www.offene-ateliers.de