Eine stolze Spende, ein Drehstart und ein Doppel-Preis

Wow, das ist doch mal eine (Spenden-)Ansage! Satte 40.000 Euro ist der Spendenscheck wert, den in diesen Tagen Lisa-Maria Buder in der Tasche hatte – und zwar beim Besuch des Tages der offenen Tür im Kinderhospiz Bärenherz im Kees’schen Park Markkleeberg. In Vertretung des verhinderten Geschäftsführers René ­Deschner des Leipziger Immobilienunternehmens ARGO ­Residential reichte sie diesen Scheck – unter viel Applaus! – weiter an Bärenherz-Geschäftsführerin Ulrike Herkner. Die wiederum war höchst dankbar: „Mit Spenden wie dieser können wir Angebote ermöglichen, die für die Familien unglaublich wichtig sind, aber nicht oder nicht vollständig von den Kranken- und Pflegekassen finanziert werden. Dazu gehören zum Beispiel die psychosoziale Begleitung von Eltern und Geschwistern, Trauerangebote, Geschwistergruppen und gemeinsame Freizeiten.“ Ach ja: Für das Leipziger Unternehmen ist die Spende keine Einzelaktion. Bereits im vergangenen Jahr unterstützte das man Bärenherz mit 20.000 Euro. Damals hatte die ARGO-Belegschaft selbst darüber abgestimmt, welche soziale Einrichtung die Spende erhalten sollte.Rein in die zehnte Staffel! Die Geschichte der „Tierärztin Dr. Mertens“ wird fortgesetzt, das Filmteam steht in den ­Startlöchern: Bis Mitte Oktober werden die ersten fünf Folgen der neuen Staffel in und um den Zoo gedreht; die restlichen acht folgen dann von April bis August 2027. Klare Sache: Thorsten Wolf ist als Cheftierpfleger Conny Weidner wieder am Start – wie immer eigentlich. „Ich bin mit großer Freude dabei. Wir sind ein herzliches Team. Es macht einfach viel Spaß mit Tieren umzugehen“, erzählt er. Und verrät, dass er mit Lilly ­Wiedermann – sie ist die Filmtochter Luisa Mertens der titelgebenden Tierärztin – auch eine Ziege zu betreuen hat. Und da erinnert sich der Schauspieler an seinen Urlaubsausflug auf die Färöer Inseln: Die werden auch Schafsinsel genannt und zwar weil da 55.000 Einwohner mit über 80.000 Schafen zusammen leben. Gelernt hat Thorsten Wolf dabei, dass man einem Bock nie den Rücken zuzu­drehen sollte, damit man keine blauen Flecken auf den Hintern bekommt. Übrigens – der Schauspieler und Kabarettist ist auch wieder auf Tour – noch bis Oktober im Wildpark und im Stadtbad.Ein Doppel zum Jubiläum: Zum 30. Mal vergibt die Marion ­Ermer Stiftung den Leipziger Jazznachwuchspreis – und ­erstmals gleich an zwei Musiker. Die Geigerin Alma Gröning und der Bassist Jakob Obleser setzten sich unter 19 Bewerbungen durch. Möglich wurde die doppelte Ehrung durch eine deutlich höhere Förderung der Stiftung, sodass der Preis in ­diesem Jahr insgesamt 20.000 Euro umfasst. Überreicht wird die Auszeichnung am 24. Oktober um 15 Uhr im UT Connewitz durch Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke – im Rahmen der 50. Leipziger ­Jazztage, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stehen. Die Jury um Bettina Bohle vom Jazzinstitut Darmstadt sowie die Musikerinnen Charlotte Greve und ­Simone Weißenfels lobt an Gröning ihre „ungeheure Musizierfreude“ und die Fähigkeit, Jazz-Elemente erfindungsreich mit anderen Musiktraditionen zu verknüpfen. Obleser wird für seine Vielseitigkeit und sein Jazz-Handwerk gewürdigt: Er verstehe sich weniger als Solist im Rampenlicht, sondern als „Diener des Jazz in seinen Facetten“. Nach der Preisverleihung präsentieren sich beide live: ­Obleser mit seinem Solo­programm „Music is just wiggly air (AKA Jiggly Jukebox)“, ­Gröning mit dem Alou String Quartet.





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