Wenn sich Ballett-Tanz und elektronische Sounds treffen

Das immersive Ballett „Volt(age)“ kehrt zurück ins Leipziger Kunstkraftwerk.Foto: Ida Zenna
Leipzig. Im Leipziger Kunstkraftwerk wird Ballett neu gedacht: Das Stück „Volt(age)“ bricht mit klassischen Konventionen und verbindet Tanz, interaktive Visuals und elektronische Klangwelten zu einer völlig neuen Bühnenerfahrung. Die immersive Produktion – präsentiert gemeinsam mit der Musikalischen Komödie – feiert am Montag, 14. September, um 18.30 Uhr seine (neue) Premiere; sehen kann man sie an weiteren Tagen bis zum 21. September.

Bei diesem Namen horcht die ein oder der andere Ballett-Fan auf – da war doch schon mal was. Ja, bereits im vergangenen Jahr war das immersive Ballett „Volt(age)“ im Kunstkraftwerk zu sehen – nun kehrt es mit einer Fortsetzung nach Leipzig zurück. Das Thema ist erneut die komplexe und zunehmend untrennbare Beziehung zwischen Mensch und Technologie: Dabei treffen traditionelle Ballettkonventionen auf digitale Technologien: Mithilfe von Motion-Trackingwerden die Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer in Echtzeit mit visuellen Elementen verknüpft und projiziert.

Und so entwickelt sich in fünf Akten eine Geschichte, in der Technologie zunächst als Werkzeug des Menschen entsteht. Sie lernt, wächst und beginnt schließlich, die Kontrolle ihres Schöpfers herauszufordern. Ein Machtkampf entsteht, an dessen Ende der Mensch die Entscheidung trifft, die Technologie abzuschalten ... Dabei werden auch musikalisch Gegensätze verbunden – elektronische Techno-Sounds treffen auf orchestrale Klangwelten. Die Choreografie stammt von Mirko Mahr, Ballettdirektor der Musikalischen Komödie Leipzig, sowie Sara Brandao und Lolita Valau. Sehen kann man „Volt(age)“ vom 14. bis 16. September sowie vom 19. bis 21. Oktober im Kunstkraftwerk Leipzig. und red.

Infos:

www.kunstkraftwerk-leipzig.com

Druckansicht