Leipzig.
Zum Geburtstag gibt’s – na klar! – eine Premiere: Die Leipziger Compania Sincara wird zehn Jahre alt und bringt da am Freitag, 18. September, erstmals das Stück „Der Drache“ frei nach Jewgeni Schwarz auf die Bretter, die die Welt bedeuten ... in diesem konkreten Falle findet man diese in der Schaubühne Lindenfels.Es brodelt, es kocht. Ein Drache breitet bedrohlich seine Schwingen aus und steigt in den Himmel. Ein Kampf kündigt sich an. Und schon sind sie zur Stelle: Waldemar, Eusebius und Kerbel, drei Clowns – unverhofft, aber bereit, gegen die Bestie und zur Rettung der Menschen in den Kampf zu ziehen. Denn irgendwer muss es tun. Auch mehr als 80 Jahre nach seiner Entstehung hat Schwarz’ Stück nichts an Aktualität eingebüßt. Überall auf der Welt finden sich Drachen. Noch immer. Und es werden mehr. Auch hierzulande sind sie zu finden – sie haben mehrere Köpfe, können sich verwandeln und mit größter Überzeugungskraft Mitläufer um sich scharen. Doch, wie stürzt man Drachen? Und was tun, wenn sie gestürzt sind? Wie umgehen mit denen, die einem Drachen folgen? Oder kann man mit Drachen vielleicht reden? Können sich Drachen ändern? So viele Fragen, denen sich das Leipziger Theaterkollektiv widmen wird. Und dies gemäß der Vision der Compania Sincara, die mit außergewöhnlicher Maskentheaterkunst am einer ganz eigenen, zeitgemäßen Idee von Volkstheater arbeitet. Die Premiere von „Der Drache“ am Freitag, 18. September, beginnt um 20 Uhr in der Schaubühne Lindenfels; eine weitere Vorstellung finden an gleicher Stelle am Samstag, 19. September, um 20 Uhr sowie am 14. und 15. November in der Schauspiel-Diskothek statt. und red./jw
Infos:
www.compania-sincara.com