Eine Party zum 100. Geburtstag
GEDOK feiert am 20. September in Leipzig

Leipzig. Am Sonntag, 20. September, wird in der Nikolaikirche und in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ gefeiert und zwar ein 100. Geburtstag: Den feiert die GEDOK Mitteldeutschland unter dem Leitwort „Kunst schaffen – Künstlerinnen fördern“.

Der Hintergrund: Die GEDOK wurde 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründet. Sie gilt als das europaweit älteste und bis heute größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten. Seit 100 Jahren setzt sich die Gemeinschaft für das Kunstschaffen von Frauen ein, fördert Talente, schafft Sichtbarkeit und ermöglicht Vernetzung.

Der Jubiläumstag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Nikolaikirche. Leipziger Künstlerinnen gestalten den Gottesdienst mit. Um 12 Uhr folgt eine Führung unter dem Titel „Frauengeschichte(n) rund um die Nikolaikirche“ mit Gerlinde Kämmerer von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft.

Am Nachmittag stehen die Geschichte und Gegenwart des künstlerischen Schaffens von Frauen im Mittelpunkt. Nach der Verlesung der Grußworte um 14.30 Uhr beginnt um 14.45 Uhr die Podiumsdiskussion „Kunst als Beruf – genialer Weg oder harte Realität“. Auf dem Podium spricht unter anderem Béatrice Portoff, Präsidentin des GEDOK Bundesverbandes. Um 17 Uhr folgt ein Orgelkonzert mit der Hamburger Organistin Kerstin Petersen. Darüber hinaus sind in der Nikolaikirche Werke von GEDOK-Künstlerinnen zu sehen. Den Abschluss bildet um 19.30 Uhr ein Festkonzert im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, Grassistraße 8. Mit dabei sind Julia Rinderle und Stephan König am Klavier, Brunhild Fischer an der Querflöte sowie Birgit Wesolek als Sopranistin. Im Anschluss gibt’s ein geselliges Beisammensein; dafür wird um Anmeldung gebeten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden sind willkommen.

Infos: www.gedok-

mitteldeutschland.de

Druckansicht