Führungen zum 110.

Leipzig. Es gibt etwas zu feiern in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig: Vor 110 Jahren wurde das historische Bibliotheksgebäude eröffnet. Am Mittwoch, 2. September, finden deshalb mehrere Führungen statt, die zum Beispiel verborgene Orte aufzeigen.

„Hidden Places“ – also versteckte Orte, so nennt sich eine entsprechende Tour, die sich gleich zweimal auf den Weg macht: Um 9 Uhr und um 13 Uhr wird zum Blick hinter die Kulissen geladen – und der fällt reichhaltig aus: Mit über 600 Räumen ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ein Eldorado an einzigartigen Orten und Geschichten. Ach ja: Treffpunkt ist jeweils das Museumsfoyer.

Wie treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Deutschlands größter Archivbibliothek am Gründungsstandort Leipzig aufeinander? Dieser Frage geht Direktor Johannes Neuer um 16 Uhr nach: Unter dem Motto „Bauen für die Ewigkeit“ nimmt er mit auf diese Sonderführung, die ebenfalls im Museumsfoyer startet. Dort beginnt ebenfalls um 16 Uhr auch die Führung „Die Architektur der Deutschen Nationalbibliothek im Wandel der Zeiten“. Und einen letzten Kennenlern-Termin gibt es an diesem Mittwoch, 2. September, noch um 11 Uhr: Los geht es im Foyer des historischen Bibliotheksgebäudes und dann von dort auch hin zum modernen Erweiterungsbau.

Doch Bibliotheksgeschichte besteht nicht nur aus Büchern und Bauwerken. Die DNB sucht Geschichten, die Menschen mit der Bibliothek verbinden: Wurden hier Freundschaften geschlossen oder die Liebe gefunden? Wurde ein Buch entdeckt, welches das Leben verändert hat oder eine alte Schallplatte wiedergehört, die Erinnerungen an die Kindheit weckt? Diese Geschichten wollen sollen in einer Blog-Serie geteilt werden.

Infos: www.dnb.de

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