In die Ratsversammlung werden demnach zwei Beschlussvorlagen eingebracht. Im Bereich des Brandschutzes werden gezielte Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen vorgenommen, da viele Fahrzeuge ihre technische Nutzungsdauer überschritten haben. Der Fuhrpark erhält unter anderem sechs Kommandowagen, drei Einsatzleitwagen sowie hochspezialisierte Gerätewagen für Messtechnik, Atemschutz und die Wasserrettung. Auch ein neuer Feuerwehrkran zur Bergung schwerer Lasten ist im Paket enthalten. Zur Optimierung der Einsätze bei Großschadenslagen soll zudem ein neuer Gerätewagen für den Massenanfall von Verletzten angeschafft werden.
Für die medizinische Notfallrettung ist der Austausch von acht Rettungstransportwagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen vorgesehen. Die turnusmäßige Erneuerung ist wegen des enormen Verschleißes und der intensiven Nutzung im 24-Stunden-Dienst unumgänglich. Zudem müssen auf den Wachen sechs einsatzbereiten RTW und Ausfallreserven vorgehalten werden.
Bei den Kommandowagen oder Logistikfahrzeugen werden bevorzugt vollelektrische Systeme sowie Hybridantriebe beschafft. Bei schweren Spezialfahrzeugen und den Rettungswagen müssen weiterhin Verbrennungsmotoren mit der höchsten EURO-VI-Abgasnorm eingesetzt werden.
Die neuen Fahrzeuge sollen schrittweise ab dem Jahr 2027 in Dienst gestellt werden, wobei sich die genauen Termine nach den Herstellungs- und Lieferfristen richten. Die ersten Fahrgestelle für die Rettungswagen und Führungsdienste werden 2027 beschafft. Im Jahr 2028 folgen wichtige Spezialkomponenten wie die Zugfahrzeuge für Rettungsboote. Mit dem Feuerwehrkran und den Notarztwagen wird die Modernisierung dann letztlich in den Jahren 2029 und 2030 abgeschlossen. und red.